4-PrO-MET – Alle wichtigen Informationen zur Forschungschemikalie

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Was ist 4-PrO-MET eigentlich?

4-PrO-MET (ausgeschrieben: 4-Propionyloxy-N-ethyl-N-methyltryptamin) ist ein modernes Molekül aus der Gruppe der Tryptamine, das aktuell in der chemischen Forschung untersucht wird.  Diese Stoffklasse ist für die Forschung besonders interessant, weil das Tryptamin-Grundgerüst als vielseitiger Baustein dient, an dem sich durch minimale Modifikationen die chemischen Eigenschaften gezielt verändern lassen.

Strukturformel von 4-PrO-MET:

4-PrO-MET Strukturformel

4-PrO-MET leitet sich vom 4-Hydroxy-tryptamin ab. Die bekanntesten Vertreter der 4-substituierten Tryptamine sind z.B. 4-HO-DMT (Psilocin) oder Psilocybin  – also Moleküle, die für Forschende besonders spannend sind, wenn es um den Aufbau und die Eigenschaften von Tryptaminen geht. Da die 4-Hydroxy-Tryptamine äußerst instabil sind, wurde die 4-Hydroxy-Gruppe durch einen Propionsäure-Ester stabilisiert. Des Weiteren wurde das Tryptamin in Form eines Fumarat Salzes  isoliert, was ein weiterer Pluspunkt hinsichtlich der Stabilität darstellt. Dank dieser beiden Kniffe können wir nun dem Forscher ein lagerstabiles, geschütztes 4-Hydroxy-Derivat zur Verfügung stellen.


Vergleich mit anderen Tryptaminen

Was viele nicht wissen: Tryptamine sind nichts Fremdes für uns. Neben Psilocin und Psilocybin ist 4-PrO-MET mit DMT, Bufotenin und sogar mit den körpereigenen Neurotransmittern strukturell verwandt:

  • Serotonin: Unser „Glückshormon“ und wichtiger Regulator für Stimmung und Schlaf.
  • Melatonin: Das Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.

Sie alle teilen dasselbe Grundgerüst, unterscheiden sich jedoch durch kleine Anhänge am Molekül. Durch diese Verwandtschaft eignet sich 4-PrO-MET ideal für Vergleichsstudien.


Das „Lego-Prinzip“

Warum gibt es so viele verschiedene Tryptamine? Man kann sich das wie einen Lego-Baukasten vorstellen

  • Das Grundgerüst (Tryptamin) ist immer gleich.
  • Die Anhängsel variieren.

4-PrO-MET ist besonders spannend, weil es eine spezifische Veränderung am Molekül besitzt (die sogenannte Propionyl-Gruppe). Man kann sich das wie ein Schutzschild vorstellen.

Dieses Schutzschild macht das Molekül in seiner Reinform potenziell stabiler und lipophiler (fettlöslicher) als verwandte Stoffe. Das spannende Forschungsfeld hierbei ist die sogenannte Hydrolyse:

Einfach erklärt: Chemiker untersuchen, unter welchen Bedingungen (z. B. in bestimmten Lösungen oder bei Kontakt mit Enzymen im Laborversuch) dieses Schutzschild abgespalten wird.

Wenn das passiert, verwandelt sich das Molekül zurück in seine Basisstruktur (4-HO-MET). Dieser Prozess der Umwandlung ist ein klassisches Beispiel für dynamische Chemie und hilft Forschern zu verstehen, wie stabil solche Verbindungen eigentlich sind.


Rechtliche Lage in Deutschland

Nach aktuellem Stand (Februar 2026) ist 4-PrO-MET in Deutschland nicht im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gelistet.

Auch in der NpSG-Anlage zu Tryptaminen wird die spezifische chemische Struktur von 4-PrO-MET derzeit nicht aufgeführt.

Das bedeutet: 4-PrO-MET darf aktuell zu Forschungszwecken legal gehandelt und untersucht werden.

Da sich Gesetze jedoch ändern können, empfehlen wir, regelmäßig den aktuellen Stand zu prüfen.

Hinweis: Diese Information ersetzt keine Rechtsberatung.


Lagerung und Forschung

Damit 4-PrO-MET langfristig stabil bleibt, sollte es kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Wichtig ist außerdem, die Behälter luftdicht zu verschließen, um Kontakt mit Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Unter normalen Forschungsbedingungen reicht es aus, das Material bei Raumtemperatur und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt zu lagern. So bleibt die Substanzqualität über längere Zeit stabil und gut kontrollierbar.

Für eine langfristige Lagerung (viele Monate bis Jahre) kann  4-PrO-MET auch im Kühlschrank gelagert werden.


Fazit

4-PrO-MET ist ein spannendes Tryptamin, das Forschenden neue Möglichkeiten bietet, Struktur, Stabilität und Eigenschaften innerhalb dieser Molekülklasse zu untersuchen.

Richtig gelagert und aus seriösen Quellen bezogen, bleibt es eine wertvolle Forschungschemikalie – insbesondere für Labore, die sich mit modernen Tryptamin-Analysen beschäftigen.